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Stiftung Naturschutz Schleswig Holstein

Seit 1978 kümmert sich die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein darum, Schleswig-Holsteins Naturschönheiten zu erhalten und heimischen Tieren und Pflanzen ein dauerhaftes Überleben zu sichern. Zu diesem Zweck kauft oder pachtet die Landesstiftung land- und forstwirtschaftliche Flächen und verwaltet Schutzgebiete in privatem oder kommunalem Eigentum. Aktuell spannt sich ein Netz von rund 34.000 Hektar Stiftungsland über Schleswig-Holstein, das oft mit weiteren Naturschutzflächen verbunden und von elementarer Bedeutung für den Erhalt der Biologischen Vielfalt ist. Mit gezielten Maßnahmen entwickelt sie ihre Flächen als Lebensraum für bedrohte Arten.

Grundsätze der Stiftungsarbeit

Die Stiftung versteht sich als verlässlicher Partner für den Naturschutz. Nur in der Kooperation mit allen Akteuren, wie Behörden, Kommunen, Verbänden und Vereinen sowie örtlichen Landwirten oder Jägern können Naturschutzziele erarbeitet und umgesetzt werden.

Finanzierung

Die Stiftung finanziert ihre Projekte und den Ankauf von Land aus verschiedenen Quellen: Zinserträge aus dem Stiftungsvermögen, projektgebundene Landeszuwendungen sowie Bundes- und EU-Mittel. Hinzu kommen Spenden, Pachteinnahmen sowie Mittel und Flächen, die der Stiftung zum Ausgleich für Eingriffe in den Naturhaushalt (z.B. Autobahnbau) übertragen werden.

Organisation

Seit 1997 arbeitet die Stiftung eigenständig. Einem geschäftsführenden Vorstand steht ein ehrenamtliches Vorstandmitglied zur Seite. Ein 15-köpfiger Stiftungsrat kontrolliert den Vorstand und legt die Leitlinien der Stiftungsarbeit fest. Als Aufsichtbehörde fungiert das Ministerium für Landwirtschaft, Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein. In der Geschäftsstelle in Molfsee arbeiten mehr als 50 MitarbeiterInnen in den vier Abteilungen Flächenmanagement, Projektentwicklung, Kommunikation und Service.

Kontaktdaten

Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Eschenbrook 4
24113 Molfsee
Tel: 0049 / 431 / 210 90 101
info@stiftungsland.de
www.stiftungsland.de

Naturschutzprojekte – Erhalt der biologischen Vielfalt

Eine intakte Natur, klares Wasser und saubere Luft sind nicht zuletzt die Lebensgrundlage auch für uns Menschen. Im Stiftungsland dreht sich daher alles darum, die Flächen so zu entwickeln, dass sie ihrer ursprünglichen Rolle im Naturhaushalt  wieder gerecht werden: Lebensraum zu sein für heimische Flora und Fauna, Speicher für das klimarelevante Co2, Stofffilter und -speicher für Grund- und Oberflächenwasser und natürlich Erholungsraum für den Menschen. Etwa die Hälfte der Flächen sind Biotope (Seen, Moore, Feuchtgebiete etc.) oder der freien Entwicklung (Sukzession) überlassen.

Stiftungsland

Das Stiftungsland – ein Verbund stiftungseigener, wertvoller Naturflächen – ermöglicht es, die Nachhaltigkeit aller Natur- und Artenschutzprojekte zu garantieren und, wo immer möglich, auch für „Jedermann“ erlebbar zu machen. Rund die Hälfte des Stiftungslandes ist mit naturschutzfachlichen Auflagen an fast 1.000 lokale Landwirte verpachtet. Besondere Anziehungskraft haben für Besucher die zum Teil mehrere hundert Hektar großen „Wilden Weiden“ der Stiftung, durch die ganzjährig Konik-Wildpferde, Robustrinder wie Galloways und Highland Cattles oder Heidschnucken ziehen.